BEHINDERTENFAHRZEUGE

PROTEKTOR Personen- & Rollstuhlrückhaltesysteme nach DIN 75078 und ISO 10542.

Unser Partner AMF-Bruns entwickelte als weltweit erster Hersteller ein Retraktor-4-Punkt Sicherungssystem für Rollstühle. Andere Anbieter folgten erst 20 Jahre später diesem Beispiel. Mittlerweile ist das AMF-Bruns PROTEKTOR System weltweiter Standard geworden.

 

Der Kraftknotenadapter ProSafe und der „Monofitting“ sind beispielsweise konsequente Weiterentwicklungen der vorhandenen Systeme und kompatibel einsetzbar. Somit ist das PROTEKTOR System noch einfacher, schneller und sicherer in der Anwendung als jedes andere System auf dem Markt.

 

Bei allen Tests lagen die Sicherheitsergebnisse des PROTEKTOR Systems stets über den geforderten Sicherheitsstandards. Selbst bei schweren Elektrorollstühlen gewährleistet das PROTEKTOR System mehr Sicherheit als jedes andere System. Dynamische Crashtests bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h und einer Abbremsung von 20 G, zahlreiche statistische Testreihen, sowie praktische Fahrtests mit Rollstühlen und Dummies belegen dieses mehrfach.

 

NORMEN

Das AMF-Bruns PROTEKTOR System erfüllt u. a. folgende nationale und internationale Normen: ISO 10542-1 + 2, DIN 75078-2, CSA Z 605, CMVSS, AS 2596, SAE J 2249, 2001/85/EC.

 

SICHERE VIELFALT

Die Bodenverankerung bietet Vierfachfitting und Monofitting. Die Rollstuhlanbindung kann über Schlaufe, Haken oder Karabiner erfolgen. Unsere Systeme sind mit dem Kraftknoten kompatibel!

FutureSafe Kopf- & Rückenstütze für Passivfahrer

Die FutureSafe Kopf- & Rückenstütze ist sicher, platzsparend und komfortabel zugleich – ein flexibel anpassbares und patentiertes Sicherheitssystem mit integriertem Schulterschräggurt für Rollstuhlfahrer. Die Kopfstütze und die Rückenlehne sind separat, so dass sie individuell für den Rollstuhlfahrer eingestellt werden können. Für die Fahrt ohne Rollstuhl lässt sich der FutureSafe einfach zur Wand schwenken.

Abhängig vom Fahrzeugtyp gibt es den FutureSafe mit Boden- oder Wandhalterung. Die Bodenhalterung ist vorwiegend für PKWs mit Heckausschnitt und Rampe ausgelegt. Hierbei wird die Säule der Kopf- und Rückenstütze am Boden verankert. Die Ausführung mit Seitenwandhalterung ist für Kleinbusse geeignet. Durch die Montage von Wandschienen können mehrere FutureSafe Systeme nach Bedarf an der gewünschten Position befestigt werden.

DIESE PUNKTE ZÄHLEN

  • Kopf- & Rückenstütze für Passivfahrer
  • Patentiertes Sicherheitssystem
  • Kopfstütze und Rückenlehne geteilt, um 180° schwenkbar
  • Höhenverstellbar; individuell einstellbar für alle gängigen Rollstuhltypen
  • Integrierter Automatik-Schulterschräggurt
  • Mit Wand- und Bodenhalterung verfügbar
  • Crashtest geprüft

Ausbau von Behinderten-Fahrzeugen

Wenn es um das Thema Ausbau von Behinderten-Fahrzeugen geht, bedarf es einer umfänglichen Kundeninformation. Hier erhalten Sie einen Überblick über unsere Arbeiten und Dienstleistungen im Bereich behindertengerechter Umbau von Fahrzeugen.

Diese Seite soll Ihnen dabei helfen einen generellen Überblick über unsere Produktpalette zu erhalten. Bitte beachten Sie, dass alle Produkte nur in ihren Grundzügen beschrieben sind. Eine Vielzahl verschiedenster Ausstattungsvarianten ist möglich.

Da jede Behinderung unterschiedlich ist, bedarf es einer individuellen Beratung. Scheuen Sie sich nicht davor ein unverbindliches Gespräch mit unserem Verkaufsteam zu führen. Wir unterstützen Sie gerne bei der Auswahl des richtigen Produktes. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

Unsere Serviceleistungen für Behinderten-Fahrzeuge:

  • Systeme zur Bedienung von Gas und/oder Bremse mit dem Fuß
  • Systeme zur Bedienung von Gas und Bremse mit der Hand
  • Lenkung und Bedienelemente
  • Scooter- und Rollstuhlverladesysteme im Heckbereich
  • Liftsysteme/Rampen
  • Rollstuhlbefestigungssysteme, Kraftknoten

Transporter-Rampe

Bei der Beförderung eines Rollstuhls in der Transporterklasse ist der Umbau des Fahrzeuges mit einem Heckausschnitt nicht erforderlich, da genügend Kopffreiheit vorhanden ist. Das Ein- und Ausklappen der Rampe wird durch Gasfedern unterstützt. Sollte die Transporter-Rampe nicht benötigt werden, so kann Sie durch lösen der seitlichen Sterngriffe einfach aus dem Fahrzeug entfernt werden.

Lose Rampen

Lose Rampen und Auffahrschienen sind eine einfache und preisgünstige Alternative zu Rampensystemen. Vor allem beim häufigen Wechsel von Fahrzeugen können Sie zum Einsatz kommen. Es muss zwischen Rampen, Falt- und Teleskopschienen unterschieden werden. Alle drei Typen können wir Ihnen in verschiedenen Abmessungen und Belastungsstufen anbieten.

Hinweis:

Achtung: Rampen bei der die zu überwindende Höhe mehr als 300 mm beträgt, entsprechen nicht der DIN 75078 für Behindertenfahrzeuge. Für das Einschieben des Rollstuhls ist ein etwas höherer Kraftaufwand erforderlich.

Fahr-/Bedienhilfen

Bewegungsabläufe und Handgriffe die beim Autofahren als selbstverständlich erscheinen, können bei Mobilitätseinschränkungen zum großen Hindernis werden. Durch Aufrüstung mit sogenannten Fahr- und Bedienhilfen wird es Ihnen ermöglicht Ihr Fahrzeug sicher und selbständig zu bedienen.

Handbedienung

Eine Handbedienung ermöglicht es dem Fahrer mit seiner linken oder rechten Hand den Impuls für Gas und Bremse zu geben. Handbedienungen werden auf die Bedürfnisse und Gewohnheiten des Fahrers eingestellt, und sind nach kurzer Eingewöhnungszeit einfach und fehlerfrei zu bedienen. Mehrere Modelle zur Handbedienung stehen zur Auswahl.

Lenkhilfen

Sollte das Lenken des Fahrzeuges durch eine Armbehinderung eingeschränkt sein ist die Nutzung einer Lenkhilfe vorgeschrieben. Die jeweilige Lenkhilfe (Drehknopf, Lenkradgabel oder Dreizack) wird auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt. Sollte das Fahrzeug auch von nicht behinderten Personen gefahren werden, muss der Drehknopf wegklappbar oder abzunehmen sein.

Pedalerie

Die Veränderung der Pedalerie hat verschiedene Gründe. Kann das rechts liegende Gaspedal nicht bedient werden, erfolgt eine Gaspedalverlegung auf die linke Seite. Hierbei gibt es je nach Fahrzeugtyp verschiedene Möglichkeiten (Pedal hängend, Pedal stehend etc.) Sollte das erreichen der Pedalarie aufgrund der Distanz nicht möglich sein, wird die Bedienung durch ein Pedalerhöhung mit Aufsatz oder Vorsatzpedalerie sicher gestellt.

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